Warum ich das Direktmandat für die Bundestagswahl in Erlangen gewinnen werde

Widerruf

Der hier ver­öf­fent­lich­te Auf­satz wur­de nach einem Peer-Review-Ver­fah­ren bei Ami­go-Press ver­öf­fent­licht. Trotz zwei­er Expe­ri­men­te und ent­spre­chend abge­si­cher­ter Vor­her­sa­gen, wichen die­se um den Fak­tor 12,6 vom letzt­end­li­chen Ergeb­nis ab (1,7% statt 21,35%). Ich bin also nicht in den Bun­des­tag ein­ge­zo­gen und die Aus­sich­ten, Bun­des­kanz­ler zu wer­den, sind gering. 

Die­se bei­den Män­ner tei­len etwas mit mir: Bei­de woll­ten Bun­des­kanz­ler wer­den. Lei­der tei­le ich eine wei­te­re Eigen­schaft mit Mar­tin Schulz: Ich bin es nicht gewor­den.
Olaf Scholz auf dem Weg zum Gespräch mit Klimaaktivist*innen vom Auf­stand der letz­ten Gene­ra­ti­on, Ber­lin, Fried­rich-Ebert-Stif­tung, 12.11.21

Bis­her ist es nie­man­dem gelun­gen, den Feh­ler in mei­nem Auf­satz zu fin­den, aber da das tat­säch­li­che Ergeb­nis vom vor­her­ge­sag­ten so stark abweicht, muss es wohl einen geben. In der Pan­de­mie haben wir gelernt, dass man auch als Wissenschaftler*in sei­ne Aus­sa­gen nicht kor­ri­giert (Hen­drik Stre­eck: Von Ein­sicht kei­ne Spur, riff­re­por­ter, 09.02.2021). Der Fak­ten­fuchs des Bay­ri­schen Rund­funks beschreibt, wie schwie­rig es sein kann, wenn man sei­ne Aus­sa­ge revi­die­ren muss:

Obwohl die Wis­sen­schaft mitt­ler­wei­le zei­gen konn­te, dass Hydro­xychlo­ro­quin doch nicht das Wun­der­mit­tel gegen Covid-19 ist, wie Didier Raoult ange­kün­digt hat, gibt es immer noch vie­le Men­schen, die ihm glau­ben. Raoult selbst hat sei­ne Stu­die nie zurück­ge­zo­gen oder ein­ge­stan­den, dass Hydro­xychlo­ro­quin doch nicht wirk­sam ist. Eine ein­mal for­mu­lier­te Hal­tung auf­zu­ge­ben fällt kei­nem leicht, sagt die Phi­lo­so­phin Ophé­lia Deroy: “Eine 180-Grad-Dre­hung kann einen vie­les kos­ten, vor allem, wenn man eine Per­son der Öffent­lich­keit ist. Je nach­dem, wie sehr sich das eige­ne Anse­hen oder der Sta­tus ver­bes­sert hat mit die­ser Aus­sa­ge, des­to schwie­ri­ger ist es, sich davon loszusagen.”

#Fak­ten­fuchs — Was macht einen Exper­ten zu einem Exper­ten? 21.11.2021

Im vor­lie­gen­den Fall ist die Fall­hö­he natür­lich enorm: vom in Her­zo­gen­au­rach gefei­er­ten Kanz­ler­kan­di­da­ten zurück zum abso­lut unbe­kann­ten Ger­ma­nis­ten an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät. Immer­hin ist das mein ers­ter ernst­haf­ter Rück­ruf eines Zeit­schrif­ten­ar­ti­kels und erst das zwei­te Mal, dass ich Unsinn geschrie­ben habe. Das ers­te Mal war das Kapi­tel über Par­ti­kel­ver­ben in mei­ner Dis­ser­ta­ti­on, aber aus dem Ver­such, es in einer Zeit­schrift zu ver­öf­fent­li­chen ist dann immer­hin mei­ne Habi­li­ta­ti­on geworden. 

Ich habe mich ent­schlos­sen, den Arti­kel den­noch im Netz zu las­sen. Viel­leicht fin­det jemand den Feh­ler ja noch und der Arti­kel kann dann für die Aus­bil­dung zukünf­ti­ger Wissenschaftler*innen nütz­lich sein.

PS: Blöd, dass ich den Arti­kel auch noch an die DFG geschickt habe. (Das ist kein Quatsch.)

Ausgangslage

Ste­fan Mül­ler von der CSU gewinnt seit 2002 das Direkt­man­dat im Bun­des­tags­wahl­kreis Erlan­gen (Wahl­kreis 242). Die Ergeb­nis­se kann man im Wiki­pe­dia-Ein­trag für den Wahl­kreis nach­le­sen. Tabel­le 1 zeigt die Ergeb­nis­se von Ste­fan Müller.

Tabel­le 1: Wahl­er­geb­nis­se von Ste­fan Mül­ler bei den Bun­des­tags­wah­len seit 2002. Quel­le: Wiki­pe­dia, 14.04.2021.

Wie man Tabel­le 1 ent­neh­men kann, bekommt Ste­fan Mül­ler immer fast 50% der Stim­men. 2017 gin­gen 7,9% der Erst­stim­men an die AfD. Die fehl­ten dann bei Ste­fan Mül­ler, was den Abfall von 2013 zu 2017 erklä­ren dürf­te (2013 hat­te der AfD-Direkt­kan­di­dat nur 3,3% der Stimmen).

2017 war die Zweit­plat­zier­te die Kan­di­da­tin der SPD und sie hat­te 21% der Stimmen.

Tabel­le 2: Wahl­er­geb­nis­se der Direktkandidat*innen 2017, Quel­le: Wiki­pe­dia, 14.04.2021.

Ansatz

Da es – wie Die PARTEI Erlan­gen fest­ge­stellt hat – kei­ner­lei nach­voll­zieh­ba­re Grün­de für die Wahl von Ste­fan Mül­ler gibt, könn­te auch genau­so gut irgend­ein ande­rer Ste­fan Mül­ler (oder eine Ste­fa­nie Mül­ler) die Wahl gewin­nen.1 Da es durch­aus gute Grün­de dafür gibt, gegen Ste­fan Mül­ler zu sein (zum Bei­spiel sei­ne huf­ei­sen­ar­ti­ge Gleich­set­zung von den Reichs­tag stür­men­den Nazi-Schwurb­lern mit Klimademonstrant*innen), hat Die PARTEI Erlan­gen beschlos­sen, eine eige­ne Direktkandidat*in auf­zu­stel­len und hat zu die­sem Zweck ein Ste­fanX-Mül­ler-Cas­ting durch­ge­führt (Pres­se­mit­tei­lung) und in einem lang­wie­ri­gen kom­pli­zier­ten mehr­stu­fi­gen Ver­fah­ren wur­de ich unter Tau­sen­den Ste­fanX Mül­lers aus­ge­wählt (Pres­se­mit­tei­lung). Da Die PARTEI selbst 2017 nur 0,8% der Erst­stim­men erhal­ten hat und auch die der­zei­ti­gen Pro­gno­sen nur bei 8,1% lie­gen, stellt sich natür­lich die Fra­ge, ob eine Direkt­kan­dia­da­tur über­haupt aus­sichts­reich ist. Im Fol­gen­den möch­te ich dar­le­gen, wie ich die Mehr­heit im Wahl­kreis errin­gen werde.

Ich bin seit 1994 in der aka­de­mi­schen Leh­re tätig. Seit­dem ich regel­mä­ßig Lehr­eva­lua­tio­nen durch­füh­re, haben mir Student*innen immer wie­der bestä­tigt, dass ich abschwei­fe (zur Daten­grund­la­ge sie­he Anhang A). Mein Ziel war und ist es natür­lich immer, alle Aspek­te eines The­mas umfas­send aus­zu­leuch­ten,2 3 aber das ver­wirrt die Zuhörer*innen mit­un­ter. Im Fall mei­ner Bun­des­tags­kan­di­da­tur wird mir die Fähig­keit, tota­le Ver­wir­rung zu stif­ten, aus­nahms­wei­se ein­mal von Nut­zen sein. Ich wer­de die Erlanger*innen ein­fach so durch­ein­an­der­brin­gen, dass sie letzt­end­lich bei irgend­ei­nem der Ste­fan Mül­lers ihr Kreuz machen. Die Wahr­schein­lich­keit dafür, dass sie mich wäh­len, liegt also bei 50%. Ers­te Expe­ri­men­te mit Umfra­gen auf Twit­ter schei­nen die­sen vor­erst rein theo­re­ti­schen Wert zu bestä­ti­gen (sie­he Abbil­dung 1).

Abbil­dung 1: Ers­te Expe­ri­men­te mit Umfra­gen auf Twit­ter schei­nen die­sen vor­erst rein theo­re­ti­schen Wert zu bestä­ti­gen. Umfra­ge 02.04.2021

Damit wür­de ich 21,3% der Stim­men bekom­men und klar vor der SPD-Kan­di­da­tin lie­gen. Die PARTEI hat­te 2017 kei­ne Direktkandidat*in, aber 0,8% der Zweit­stim­men. Auch wenn sich die der­zei­ti­gen Pro­gno­sen von 8,0% als zu opti­mis­tisch her­aus­stel­len soll­ten, kann man wohl sicher mit 0,8% der Stim­men rech­nen. Mit­glie­der der PARTEI sind SEHR GUT, sie wer­den vor­her infor­miert, dass sie den Ste­fan Mül­ler mit den Titeln wäh­len sol­len, so dass ich dann 0,8% vor dem unbe­ti­tel­ten Ste­fan Mül­ler lie­gen werde.

Zusammenfassung

In die­sem Auf­satz habe ich unter Bezug­nah­me auf Daten aus einer 24jährigen Längs­schnitt­stu­die einen Weg auf­ge­zeigt, wie man durch tota­le Ver­wir­rung Wah­len gewin­nen kann. Ers­te Expe­ri­men­te schei­nen die theo­re­ti­schen Abschät­zun­gen zu bestätigen.

Danksagung

Ich dan­ke zwei anony­men Gutachter*innen für wert­vol­le Kom­men­ta­re zu frü­he­ren Ver­sio­nen die­ses Auf­sat­zes. Klaus Ami­go, dem Her­aus­ge­ber der Zeit­schrift Demo­kra­tie und Kri­se, möch­te ich dafür dan­ken, dass er mir gestat­tet hat, den Anhang C mit­zu­ver­öf­fent­li­chen, obwohl bei­de Gutachter*innen ange­merkt haben, dass er für die eigent­li­ches Aus­sa­ge des Auf­sat­zes irrele­vant sei. Tau­sen­den Student*innen dan­ke ich dafür, in den letz­ten Jahr­zehn­ten in der Stu­die mit­ge­wirkt zu haben und dem Uni­ver­si­täts­pro­jekt Lehr­eva­lua­ti­on (ULe) dan­ke ich für die Aus­wer­tung mei­ner Fra­ge­bö­gen auch nach mei­ner Zeit in Jena. Nur so waren die Ergeb­nis­se ver­gleich­bar und für mei­ne Stu­die ver­wert­bar. Der Auf­satz ist im Rah­men des Pro­jekts Direk­te Demo­kra­tie ent­stan­den (FKZ HUF-SUC-1343). Ich dan­ke Klaus Huber von Bay­ern-Press für sei­ne sorg­fäl­ti­ge Betreu­ung im Publi­ka­ti­ons­pro­zess. Mir ist bewusst, dass das heut­zu­ta­ge alles ande­re als üblich ist, und ich weiß die gute Betreu­ung sehr zu schät­zen. Sei­ner Bit­te, auf Fuß­no­ten zu ver­zich­ten, konn­te ich lei­der nicht entsprechen.

Anhang A: Materialien aus der Längschnittstudie

  • 1998 Uni Saar­brü­cken: HPSG für das Deut­sche: „Dozent schweift ab.“
  • 2003 Uni Bre­men: Logik für Lin­gu­is­ten: „solan­ge Ein­ge­hen auf eine Fra­ge, bis die ursprüngliche Fra­ge ver­ges­sen wor­den ist“
  • 2005 Uni Pots­dam: Logik für (Patho-)Linguistinnen: „nicht vom The­ma abkommen“
  • 2005 Uni Pots­dam: HPSG für da Deut­sche: „Fra­gen wer­den teil­wei­se ausführlicher beant­wor­tet, als es sein müsste.“ „klei­ne Zwi­schen­fra­gen kürzer beant­wor­ten (z.B. ”Ja”)“
  • 2006 Uni Bre­men: Mathe­ma­tisch-Logi­sche Grund­la­gen der Sprach­wis­sen­schaft: „nicht zu lan­ges Auf­hal­ten an klei­ne­ren Themen“
  • 2007 FU Ber­lin: Mor­pho­lo­gi­sche und syn­tak­ti­sche Struk­tu­ren: „zu abschwei­fend, beim The­ma bleiben“
  • 2009 FU Ber­lin: Ein­füh­rung in die Sprach­be­schrei­bung: „direk­te Ant­wor­ten auf Fra­gen ohne abzuschweifen“
  • 2010 FU Ber­lin: Satz­se­man­tik: „ausführlichere Erklärungen“
  • 2012 FU Ber­lin: Ein­füh­rung in die Sprach­be­schrei­bung: „weni­ger abschwei­fen­de Erzählungen über Forschung(sgeschichte)“
  • 2014 FU Ber­lin: Struk­tur ger­ma­ni­scher Spra­chen: „zu vie­le Abschwei­fun­gen über ande­re Theo­rien, die uns manch­mal verwirren“
  • 2015 FU Ber­lin: „oft vom The­ma abgewichen“
  • 2016 HU Ber­lin: Grund­kurs Lin­gu­is­tik: „über­flüs­sig kom­ple­xe Sach­ver­hal­te erklärt zu bekom­men, wel­che wir anschlie­ßend kom­plett verwerfen“
  • 2017 HU Ber­lin: Vor­le­sung Syn­tax „teil­wei­se näher am The­ma blei­ben (roter Faden ging verloren)“
  • 2017 HU Ber­lin: HPSG „Dozie­ren­der schweift zu sehr ab (2 mal)“
  • 2018 HU Gram­ma­tik­theo­rie: „Es ist zwar gut, mehr Infor­ma­tio­nen über Neben­aspek­te zu bekom­men, aber manch­mal ver­liert man so den Faden.“
  • 2019 HU Ber­lin: Grund­kurs Lin­gu­is­tik: „bit­te mehr dar­auf ach­ten erst eine soli­de Basis zu schaf­fen, statt mit Aus­schwei­fun­gen zu verwirren“
  • 2020 HU Ber­lin: Syn­tax: „roten Faden deut­li­cher machen”
  • 2021 HU Ber­lin: Syn­tax: „Manch­mal waren die Erklärungen etwas gar aus­schwei­fend und schluss­end­lich wuss­te man gar nicht mehr, was gefragt wur­de oder was eigent­lich jetzt die Ant­wort war…“

Anhang B: Nicht berücksichtigte Materialien

Um die Ver­gleich­bar­keit der Ergeb­nis­se zu gewähr­leis­ten, habe ich nur die von der Uni Jena aus­ge­wer­te­ten Fra­ge­bö­gen berück­sich­tigt. Ich muss­te ein­mal Fra­ge­bö­gen einer ande­ren Uni ver­wen­den, weil der Fach­be­reich plötz­lich auf die Idee kam, an unse­rem Insti­tut eine Pilot­stu­die durch­zu­füh­ren. Zur Erleich­te­rung vie­ler Kolleg*innen gab es nur ein­mal solch eine zen­tral aus­ge­wer­te­te Lehr­eva­lua­ti­on.4

Ein­mal habe ich nicht die Jena­er Fra­ge­bö­gen ver­wen­det. Bei der Aus­wer­tung wur­den die Frei­text­an­ga­ben ein­fach ein­ge­scannt. Das ist aus Anony­mi­täts­grün­den sehr bedenk­lich. Die Begrün­dung war, dass es für die Ein­ga­be der Kom­men­ta­re kein Per­so­nal gege­ben habe. Als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter wer­de ich mich für die Auf­sto­ckung des Wis­sen­schafts­etats ein­set­zen, damit an allen Unis Lehr­eva­lua­tio­nen statt­fin­den kön­nen. Ehm. Bzw. für die Digi­ta­li­sie­rung der Uni­ver­si­tä­ten. (Anmer­kung Gutachter*in 2: „Die­se Bild­un­ter­schrift ist viel zu lang, im fal­schen Regis­ter und die Abbil­dung könn­te kom­plett gestri­chen wer­den.“ Ste­fan: FIX)

Anhang C

Damit hier kein fal­scher Ein­druck ent­steht: Aus­führ­li­ches Ein­ge­hen auf Fra­gen wur­de immer gelobt und ich wur­de in allen Eva­lua­tio­nen als kom­pe­tent, wis­sen­schafts­be­geis­tert, humor­voll, gut­mü­tig und freund­lich bezeichnet. 

Also naja. Bis auf die eine. Aber da woll­te ich irgend­wie erzwin­gen, dass die Deutschlehrer*innen an einer Vor­le­sung teil­neh­men, zu der sie sich nor­ma­ler­wei­se nur ein­schrei­ben und dann nicht hin­ge­hen. Sor­ry, ich bin schon wie­der abgeschwoffen.

Zum Glück auch noch ein ein­ge­scann­ter Kom­men­tar aus der Eva­lua­ti­on einer Einführung.
Lehr­eva­lua­ti­on Gram­ma­tik­theo­rie HU Ber­lin, 2018
Lehr­eva­lua­ti­on Gram­ma­tik­theo­rie HU Ber­lin, 2019

Literatur

Bortz, Jürgen & Chris­tof Schus­ter. 2010. Sta­tis­tik für Human­ und Sozi­al­wis­sen­schaft­ler. 7th edn. Ber­lin: Sprin­ger Ver­lag. DOI: 10.1007/978–3‑642–12770‑0.

Huff, Dar­rell. 1954. How to lie with sta­tis­tics. New York, NY: Norton.

Mun­roe, Rand­all. 2019. How to win an elec­tion. How to: Absurd sci­en­ti­fic advice for com­mon real-world pro­blems. Kapi­tel 24. Lon­don: John Murray.

Die PARTEI Erlan­gen. 2021. Pres­se­mi­tei­lung: Ste­fan Mül­ler Cas­ting. (https://dieparteierlangen.wordpress.com/2021/01/11/stefan-muller-casting/) (letz­ter Zugriff 14.04.2021)

Die PARTEI Erlan­gen. 2021. Pres­se­mi­tei­lung: Ste­fan Mül­ler kan­di­diert für Die PARTEI für den Bun­des­tag. (https://dieparteierlangen.wordpress.com/2021/03/08/stefan-muller-kandidiert-fur-die-partei-fur-den-bundestag/) (letz­ter Zugriff 14.04.2021)